Niedertemperatursterilisator:

Keimfrei durch Niedertemperatursterilisator


Bei der Sterilisation mit H2O2 entstehen Temperaturen zwischen 6 und 60 °C. Dieser Umstand macht es möglich, medizinische Instrumente zu sterilisieren, die entweder der Wärme der Autoklav-Sterilisation nicht standhalten oder lichtempfindlich sind.

Die Sterilisation mit Niedrigtemperatur funktioniert ähnlich wie das Sterilisationsverfahren mit Plasma. Bei der Sterilisation mit Plasma wird als Sterilisiergas ebenfalls Wasserstoffperoxid eingesetzt, das durch ein Hochfrequenzfeld in den Plasmazustand versetzt wird. Die entstehenden Radikale verbinden sich mit den funktionellen Zellbausteinen der Mikroorganismen und schädigen diese irreversibel. Nach der Einwirkzeit wird das Hochfrequenzfeld abgeschaltet und das Wasserstoffperoxid zerfällt in Sauerstoff und Wasserstoff. Der gesamte Zyklus dauert ca. 80 Minuten. Im Gegensatz dazu dauert der flexible Sterilisationszyklus mit Niedrigtemperatur lediglich 30 Minuten. In dieser Zeit durchläuft das Sterilgut 3 Phasen: die Konditionierung, die Sterilisation und die Belüftung.

Unsere Niedertemperatur-Sterilisatoren wurden speziell für Kunden im pharmazeutischen und biotechnischen Bereich entwickelt. Die Systeme ermöglichen diverse Anwendungen und bieten ein Maß an höchster Flexibilität. Die VHP-Technologie überzeugt durch eine niedrige Sterilisationsmittelkonzentration und eignet sich somit für ein breites Spektrum an feuchtigkeits- und hitzeempfindlicher Instrumente.

Niedertemperatursterilisator: Sicherheit durch Niedrigtemperatur


Mit unseren Sterilisatoren gelingt Ihnen die Aufbereitung von möglichst vielen chirurgischen Geräten in kürzester Zeit. Der Clou: Prionenproteine werden inaktiviert und das Risiko von Prionen-Infektiosität auf Oberflächen von Medizinprodukten reduziert. Neben den Sterilisationsgeräten bieten wir Ihnen selbstverständlich auch das passende Zubehör – vom Sterilisationsmittel bis hin zum Vliesstoff.

Der Sterilisationsprozess ist ungiftig, sicher und umweltfreundlich. Während und nach dem Sterilisationsvorgang werden ausschließlich Sauerstoff und Wasserdampf erzeugt, sodass keinerlei toxischen Rückstände entstehen können. Die Verbrauchsmaterialien sind weder explosiv, brennbar noch giftig. Beachten Sie, dass es sich bei Wasserstoffperoxid um ein starkes Oxidationsmittel handelt, bei dem es zu Probleme bezüglich der Materialkompatibilität kommen kann. Dies betrifft beispielsweise Papierprodukte, da sie Wasserstoffperoxid absorbieren.


Unser aktuelles Angebot zu Niedertemperatursterilisatoren:


 

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