Sterilisationsindikatoren schaffen Sicherheit


Die Sterilisation bezeichnet das Abtöten von Mikroorganismen. LTSF-, EO-, VH202- und Dampfsterilisation erfordern die Einhaltung kritischer Parameter, damit der Prozess erfolgreich ist. Um den Erfolg zu gewährleisten, sollten chemische Indikatoren verwendet werden. Diese werden in sechs Typen unterteilt: Prozess-, spezifische, multivariable, Integrations-, Emulations- und biologische Indikatoren.

Sterilisatoren und deren Prozesse müssen bestimmten wiederkehrenden Prüfungen zur Wirksamkeit des angewendeten Verfahrens unterzogen werden. Diese Wirksamkeit muss nach den jeweils gültigen Normen (bspw. DIN EN ISO 11138, EN 285, DIN EN 13060) geprüft werden.

Die Häufigkeit, mit der die Prüfungen vorgenommen werden sollten, richtet sich nach der Art des Sterilisierverfahrens, Störanfälligkeit sowie Reparaturen der Anlage. Der Regelfall ist halbjährlich. Bei dem Dampfsterilisationsverfahren können zusätzliche mikrobiologische Prüfungen nach Änderungen bzw. Reparaturen an der Dampfversorgungseinrichtung erforderlich werden.

Bei der Prüfung mit Sterilisationsindikatoren wird ein Indikator beigefügt, der Sterilisationsprozess genau überwacht und das Ergebnis anschließend dokumentiert. Dabei können die Chemie oder die Keimsuspension so eingestellt werden, dass ein oder mehrere physikalische, chemische oder biologische Veränderungen exakt erkannt werden können.

Sterilisationsindikatoren in der Praxis


Die Prüfungen mit den Sporenstreifen sollten unter den üblichen Bedingungen erfolgen, unter denen der Sterilisator üblicherweise betrieben wird, insbesondere hinsichtlich Art, Menge und Anordnung des Sterilisiergutes. Die Sporenstreifen werden an die Stellen der Sterilkammer eingelegt, an denen mit längsten Ausgleichszeiten zu rechnen ist, bspw. am Boden der Kammer oder in Türnähe. Anschließend wird die Sterilisation routinemäßig durchgeführt.

Die sterilisierten Sporenstreifen werden anschließend dem Labor zugesandt. Der Prüfbericht des Labors wird als Zertifikates ausgestellt, das auf Anfrage bspw. dem sicherheitstechnischen Dienst oder auch dem Gesundheitsamt vorgelegt werden kann.

Sollte die Funktionstüchtigkeit des Sterilisators nicht gewährleistet sein, müssen Vorkehrungen getroffen werden. Die Anlage darf erst nach Instandsetzung und erneuter Prüfung zur Durchführung von Sterilisationen freigegeben werden.

Unser komplettes Angebot für die Prozessüberwachung finden Sie hier.

 

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