Sterilisationsindikatoren schaffen Sicherheit


Sterilisatoren und deren Prozesse müssen bestimmten wiederkehrenden Prüfungen zur Wirksamkeit des angewendeten Verfahrens unterzogen werden. Diese Wirksamkeit muss nach den jeweils gültigen Normen (bspw. DIN EN ISO 11138, EN 285, DIN EN 13060) geprüft werden. Die Häufigkeit, mit der die Prüfungen vorgenommen werden sollten, richtet sich nach der Art des Sterilisationsverfahrens, der Störanfälligkeit sowie die Anzahl der anfallenden Reparaturen der Anlage. Der Regelfall ist halbjährlich. Bei dem Dampfsterilisationsverfahren können zusätzliche mikrobiologische Prüfungen nach Änderungen bzw. Reparaturen an der Dampfversorgungseinrichtung erforderlich werden.

Bei der Prüfung mit Sterilisationsindikatoren wird ein Indikator beigefügt, der den Sterilisationsprozess genau überwacht und das Ergebnis anschließend dokumentiert. Dabei können die Chemie oder die Keimsuspension so eingestellt werden, dass ein oder mehrere physikalische, chemische oder biologische Veränderungen exakt erkannt werden können.

Biologische Indikatoren



Biologische Indikatoren

Biologische Indikatoren werden hauptsächlich in zwei Bereichen angewendet: erstens dann, wenn Behörden und Richtlinien die Verwendung eines biologischen Indikators in einem bestimmten Dekontaminationsprozess vorschreiben. Dazu gehören in der Regel die Dekontamination mit Ethylenoxid, Plasma oder Niedertemperaturdampf und Formaldehyd. Und zweitens während einer Gerätevalidierung zum Festlegen von Zyklusvariablen.
Multivariable Indikatoren



Multivariable Indikatoren

Die Multivariablen-Indikatoren gehören zu den drei Indikatortypen für die Überwachung innerhalb des Pakets und werden vor der Aufbereitung in jedes Sieb, Paket und jeden Beutel gegeben. Die Indikatoren ändern bei Exposition gegenüber dem Sterilisations-/Desinfektionsmittel ihre Farbe und zeigen den Benutzern unmissverständlich an, ob das Mittel bis zur Position des Indikators in dem jeweiligen Sieb, Paket oder Beutel vorgedrungen ist.
Integrationsindikatoren

 

Integrationsindikatoren

Die Integrationsindikatoren gehören zu den drei Indikatortypen für die Überwachung innerhalb des Pakets und werden vor der Aufbereitung in jedes Sieb, Paket und jeden Beutel gegeben. Die Farbe der Indikatoren ändert sich, wenn die Indikatoren einem Sterilisations-/Desinfektionsmittel in ausreichenden Menge und ausreichend lange ausgesetzt waren, um den angegebenen Testorganismus zu inaktivieren. Dadurch wird den Benutzern unmissverständlich angezeigt, dass das Sterilisationsmittel bis zur Position des Indikators in dem jeweiligen Sieb, Paket oder Beutel vorgedrungen ist.
Emulationsindikatoren

 

Emulationsindikatoren

Die Emulationsindikatoren sind der dritte der drei Indikatortypen für die Überwachung innerhalb des Pakets und werden vor der Aufbereitung in jedes Sieb, Paket und jeden Beutel gegeben. Die von Emulationsindikatoren gelieferten Daten sind spezifischer als die der anderen chemischen Indikatoren. Mit der Verwendung eines Emulationsindikators können Prozessfehler ermittelt werden, indem nachgewiesen wird, dass alle zuvor festgelegten Zyklusparameter in jedem Sieb, Paket oder Beutel an der Indikatorposition eingehalten wurden.
Indikatoren für spezifische Anwendungen

 

Indikatoren für spezifische Anwendungen

Die Indikatoren für spezifische Anwendungen sind für den Einsatz in zwei Hauptbereichen konzipiert: in spezifischen Testverfahren gemäß den einschlägigen Normen und Richtlinien und zur Überwachung bestimmter Prozessphasen, die ansonsten schwierig auf Routinebasis zu beurteilen wären. Mit der Verwendung von Indikatoren für spezifische Anwendungen werden zusätzliche Daten zu kritischen Aspekten/Phasen eines Prozesses bereitgestellt.
Prozessindikatoren

 

Prozessindikatoren

Prozessindikatoren werden in der Regel an der Außenseite des Siebs, Pakets oder Beutels angebracht, damit aufbereitete und nicht aufbereitete Artikel auf einen Blick zu unterscheiden sind. Die Indikatoren dienen als Nachweis, dass das Sieb, Paket oder der Beutel einer bestimmten Aufbereitung unterzogen wurde, beispielsweise mit Dampf oder Ethylenoxid. Sie liefern jedoch keine quantitativen Informationen über den Prozess und ermitteln auch nicht, wie wirksam er war.

Sterilisationsindikatoren in der Praxis


Die Prüfungen mit den Sporenstreifen sollten unter den üblichen Bedingungen erfolgen, unter denen der Sterilisator üblicherweise betrieben wird, insbesondere hinsichtlich Art, Menge und Anordnung des Sterilgutes. Die Sporenstreifen werden an die Stellen der Sterilkammer eingelegt, an denen mit längsten Ausgleichszeiten zu rechnen ist, bspw. am Boden der Kammer oder in Türnähe. Anschließend wird die Sterilisation routinemäßig durchgeführt. Die sterilisierten Sporenstreifen werden anschließend dem Labor zugesandt. Der Prüfbericht des Labors wird als Zertifikates ausgestellt, das auf Anfrage bspw. dem sicherheitstechnischen Dienst oder auch dem Gesundheitsamt vorgelegt werden kann.

Unser komplettes Angebot von Sterilisationsindikatoren finden Sie hier.


 

Mehr Informationen zu Sterilisationsindikatoren anfordern

Alle mit * gekennzeichneten Felder sind für eine weitere Bearbeitung Ihrer Anfrage erforderlich und auszufüllen.

Ihr Anliegen


Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an info@hartmann-gmbh.eu widerrufen. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Was ist die Summe aus 3 und 7?
Diese Seite verwendet Cookies Weiterlesen …